| Als
er die Erbauung der Pyramiden begann, ließ er mächtige Säulen aushauen,
gewaltige Steinplatten hinbreiten, |
Die
Steinplatte aber breiteten sie hin, brachten in einem Loch in ihrer
Mitte eine aufrecht stehende eiserne Achse an, legten dann eine
andere, gleichfalls in der Mitte durchbohrte Platte darauf und ließen
die Achse in diese hineingleiten. Drauf ließen sie Blei schmelzen
und gossen es auf die Achse und rings um die Platte herum, symmetrisch
und kunstgerecht, bis sie ganz vollkommen war.
(Dieser
Beschreibung gemäß wurden die Steinblöcke offenbar
auf Rollen mühelos bewegt).
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Während
der ersten Bauabschnitte wurde mit mehreren Hubtürmen, vermutlich
nach dem Prinzip wie heute Schiffshebewerke funktionieren, gearbeitet.
So wurde die Masse der Pyramide auf die entsprechende Höhe gebracht. |
Sie
hatten beschriebene Blätter, und wenn der Stein herausgehauen und
seine sachgemäße Bearbeitung erledigt war, so legten sie jene Blätter
drauf, gaben ihm einen Stoß und bewegten ihn durch diesen Stoß um
100 Sahm (6 Ellen) fort, dann wiederholten
sie dies, bis der Stein zu den Pyramiden gelangte. |
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Dann
wurde ein Hubturm etwa in der Mitte der Pyramide benutzt, um die
weiteren Blöcke auf Höhe zu bringen und zum Teil provisorisch
zu stapeln.
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Schließlich
waren alle Steinblöcke am vorbestimmten Platz und der Abbau der
Hubtürme begann. |
Laut
der arabischen Handschrift sollen die beiden großen Pyramiden
innerhalb von 6 Jahren gleichzeitig gebaut worden sein! |

Galerie und Königskammer sind die Reste des Hubturms! |
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zum arabischen Text |
| Schlußfolgerung.
In der Chephrenpyramide muss es ähnliche Spuren des Hubturms
geben. |